Phnom Penh: Khmer Tempel im Garten des Koenigspalastes.



Doch als wir in einem Supermarkt dieses Produkt entdeckten, konnten wir natuerlich nicht widerstehen und kauften uns zur Sicherheit je 3 Packungen....Bestellungen werden an dieser Stelle gerne entgegen genommen....





Noch einmal das Nationalmuseum...

2 Vietnamesen auf der Suche nach Saendi :-)
Cola ist nun 25 Cent's billiger als in Vietnam...(4000 Riel = 1$, obwohl hier ausschliesslich mit USDollar bezahlt wird...)

Man haette auch muehsam auf den Berg steigen koennen, um den Sonnenuntergang zu betrachten...Doch nach den beschwerlichen Strandtagen goennten wir uns zur Abwechslung ein Motorrad...
Vom Berg Sam aus sieht man die cambodianische Grenze, doch sind wir nicht ganz sicher, welche Seite nun Cambodia und welche Vietnam ist... Naja, same same but different ;-)









Aussicht von unserem Zimmer aus...







haben zielsicher die groesste Party auf der Insel angesteuert, um mehrmals zwischen 23.50 und 00.20 auf das neue Jahr anzustossen (obwohl der Countdown eigentlich Teil der Party haette sein sollen, so versprach es zumindest der Flyer, so stiess doch jeder dann an, wenn seine Uhr Mitternacht zeigte...)


Hallo zusammen!
Eigentlich sollte man meinen, dass man nach wirklich erholsamen Tagen auf Phu Quock Island sich von asiatischen Computern nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen kann. Leider ist dies nicht der Fall, nach 2 Stunden harter Computerarbeit in Phnom Penh ist man wieder reif fuer die Insel…
Doch der Reihe nach!
Same same but different…
Wir verbrachten die naechsten 2 Tage in Saigon unter dem “Asien-Motto”schlechthin:
Same same Hotel aber kleineres Zimmer (natuerlich zum same same Preis….)
Same same Restaurant’s aber die Preise fuer die gleichen Menues sind um 40% gestiegen…
Same same Motorraeder-Fluten aber nun trugen alle Helme (Mitte Dezember wurde ein neues Gesetz erlassen, dass das Tragen von Helmen zur Pflicht machte und verstoesse dagegen werden mit mehreren 100$ gebuesst…)
Waren also nicht sehr traurig, als es am 29. Dezember Richtung Mekkong Delta ging. Nach quaelenden 2 Stunden fand auch dieser Minibus seinen Weg aus der Stadt raus und schon bald aenderte sich das Landschaftsbild: ein wirres Geflecht aus kleinen und groesseren Fluessen durchzogen die Reisfelder und Staedte, immer wieder galt es wacklige Bruecken zu ueberqueren.
Um ans andere Ufer der groesseren Fluesse zu gelangen wurde kurzerhand der ganze Bus auf eine Faehre verladen, man musste nicht einmal aussteigen…
Rach Gia, das Sprungbrett fuer die Weiterreise nach Phu Quock, war nicht sehr spektakulaer, vor allem die Suche nach etwas essbarem gestalltete sich recht schwierig, weshalb wir zur Erheiterung der Einheimischen die Zutaten fuer unser Sandwich an diversen Essstaenden zusammenkauften (Baguette, La vache qui rit, Gurke, Pringels, Tomaten…)und dieses dann auch noch selbst strichen und belegten…
Nachdem uns diverse Vietnamesen vor der Ueberfahrt mit der Faehre gewarnt und uns am liebsten Geld fuer den Flug gegeben haetten, waren wir angenehm ueberrascht von unserer “Super Dong”. In nur 3 Stunden, wovon 2h59min verschlafen wurden, brachte uns das Schiff auf die Trauminsel Phu Quock….
Phu Quock Island
Was soll man dazu schreiben…Schaut euch doch einfach die Fotos an, die sagen mehr als 1000 Worte…Jeden Tag suesses Nichts-tun, same same but different…;-)
Waren dann auch nicht traurig, dass wir erst einen Tag spaeter als geplant abreisen konnten, da die “Super Dong”wegen zu hohem Wellengang nicht fuhr…
Chau Doc
Das Element Wasser blieb uns weiterhin treu: Chau Doc, Ausgangspunkt fuer die Weiterreise nach Cambodia, liegt ebenfalls im Mekkong Delta. Chau Doc ist trotz der Touristen Masse, die den etwas ungewoehnlicheren Weg nach Cambodia waehlen (tja, ihr seht die Ironie…) noch sehr urspruenglich geblieben: Keine Restaurants die “Western and Italian Food”anbieten, keine Souveniershops, keine Bars, etc…
Natuerlich haben wir auch noch die obligatorische Mekkong-Fluss-Tour gemacht und konnten nur knapp wiederstehen, fuer 1000$ eines der schwimmenden Wellblechhaeuser zu erstehen (Satellitenschuessel inbegriffen….).
Good Bye Vietnam, Good Morning Cambodia
Am 07.01 ging’s dann mit dem Slow Boat (8 Std. Fahrt, 8$, im Gegensatz zum Speed Boat: 3 Std. Fahrt, 20$…der Sparfuchs in uns stirbt einfach nicht…) ueber die Grenze nach Phnom Penh.
Saendi, die eigentlich erst am 08.01 mit uns rechnete (tja, was sind wir fuer Schlitzohren), schaute zunaechst doch etwas irritiert, als ploetzlich 2 Gestalten mit vietnamesischen Hueten vor ihrer Tuere standen…(nicht nur Saendi schaute etwas irritiert, sondern das ganze Guesthouse, da sich zu dieser Zeit die meisten Traveller’s im Restaurant befanden…).
Facts fuer Schlaumeier:
Cambodia hat ca. 14 Millionen Einwohner, wovon 20% in der Stadt leben und ueber 90% der Gesamtbevoelkerung sind Khmer. Hinzu kommen Chinesen und Vietnamesen und etwa 200 000 Cham (Moslems).
40% der Bevoelkerung sind juenger als 14 Jahre, die durchschnittliche Lebenserwartung betraegt 53 Jahre und ist eine der niedrigsten in Suedostasien.
30% der Bevoelkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze (verdient also weniger als 1$ pro Tag!!!).
Phnom Penh, die Hauptstadt Cambodia’s, hat ca. 1’000’000 Einwohner. Das Stadtbild ist vom franzoesischen Kolonialstil gepraegt: von Baeumen gesaeumte Boulevards, Villen aus der Kolonialzeit, Cafes und Bars dominieren das Stadtbild. Doch verirrt man sich in weniger herausgeputzte Quartiere, so befindet man sich auf mit Schlagloechern uebersaehten Strassen, von vielen Villen sind nur noch Truemmer vorhanden und die Kanalisation macht sich durch ihren stechenden Geruch unangenehm bemerkbar…
Als Pol Pot und seine Anhaenger 1975 in Phnom Penh einmarschierten, wurden sie zunaechst als Befreier gefeiert und man war ueberzeugt, dass nun nach dem 2. Indochinakrieg endlich Frieden einkehren wuerde. Doch die Roten Khmer setzeten einen systematischen Prozess des kommunistischen Umbaus in Gang: das Bestreben, das ganze Land in einen reinen Bauernstaat zu verwandeln, erwies sich als menschliche Katastrophe. Die gesamte Stadtbevoelkerung wurde gewaltsam aufs Land umgesiedelt, um dort ihre neue Existenz als Kleinbauern aufzunehmen. Massenexekutionen von Intellektuellen, Lehrern, Schriftstellern, Gebildeten und deren Familien waren an der Tagesordnung. Selbst das Tragen einer Brille galt als Anzeichen fuer Intelligenz und wurde als Verbrechen eingestuft, das mit dem Tode zu bestrafen war.
Das beruehmte Gefaengnis S-21, das urspruenglich eine Schule war, steht heute zur Besichtigung frei. Unzaehlige Fotos erzaehlen von den Grausamkeiten, die sich in diesen engen Raeumen abspielten. Die Gewalt gegen die Bevoelkerung war wahllos, selbst Babies wurden nicht verschont sondern vor Augen der Muetter auf grausamste Art und Weise ermordet.
Mehr als 20'000 Menschen fanden im S-21 den Tod, und noch heute werden auf dem sogenannten "Killing Field" weitere Massengraeber ausgehoben...
Uebrigens: die meisten Hotels bieten hier Touren in folgender Reihenfolge an: Killing Fields - Shooting Range - Shooting Gun - Orphanage...
So, es ist schwer nun einen passenden Uebergang zu finden und eigentlich gibt es nach solch schrecklichen Bildern ueberhaupt keinen, doch kann man den Blog nicht mit so deprimierenden Facts beenden!
Wir werden uns morgen auf den Weg nach Koh Tonsay machen, um zu testen, ob das Leben auf der Insel in Cambodia eben so beschaulich ist wie in Vietnam...
Liebe Gruesse
MiSaNa
5 Kommentare:
Juhu, bi die ersti ;-))
Leider hani nid so viel Zit gha zum alles lese, will ich übere Mittag hei gange bi und euche Idrag gseh ha, aber wirds no nochhole. Ich bi jo sooooo niedisch. De schoeni Strand!!
Ich vereck jo mit dere Creme, leider choenet Dir do wahrschindlich nid s grosse Gschäft mache. Hei sorry mues goh, euchi Bilder si der Hammer
Bessssssoooo
Hallo NAMISA,
heiter Euch scho gfunde, dasch jo super.
Also Dir mit dene "chinesische Hüet, gseht sehr orginell us. Ich ha vo Thailand au no sone Foti, dä het me no chönne zämelegge zum versorge.
Überhaupt si d Fotene wieder mega schön und d Usfüerige derzue sehr guet und au sehr truurig, was s Volk do alles het müese mitmache.
Die Reklame si für eus jo scho zum schreie. (umgekehrt cha dört hald au niemer verstoh, dass mir eus
ab und zue is Solarium legge oder eus i dr Sunne lönd lo brötle.
I trou mer nümm viel z schriebe, euses Internet isch scho mäng Täg nümm gange und hüt- zu mir Feud isches wieder okay, aber me weiss nie wenns abstürzt.
Alles Liebi
Hallo ihr drü Liebe,
super was ihr wieder alles zämedreit händ. Und s Ganze isch jetze scho langsam Reisebricht-Nobelprisverdächtig. Mir düend als nächschts nur no uf der Fotokommunity überprüefe, öb d' Fötele ächscht zum Teil vo dört abeglade sind. wäge der schwimmende Hüser, chönneder no d Mass duregäh - mir düend denn überprüefe, öb si au Möhlibachtauglech sind.
Wünsche euch drü e gueti zyt mitenand - und macheds guet.
Grüessle vo Oooweeh die Verwandten
Sawadee kha
ach sooo...jetzt weiss ich vo wo sMary das hett mit dere crème....sie hett mich nämlich geschter gfrogt ob mir das in Thailand au hend...ha nümm könne vor lache...erscht recht nit wo ich sPoschter hütt drzue gseh ha...
Aber die reschtliche bilder sind wie immer wieder de Hammer....
ka leider nit so vill schriebe...bi im gschäft und ha voll stress...aber zum glück isch jo Fritig..
ich schrieb euch no es e-mail wäg Thailand....mir wärde uns sicher träffe...;-)
Also machets no guet und bis bald!
Suwi
Hallo zäme
Bi eune Bilder wird mer echt niedisch! Ich wür grad am liebste zu eu reise!
D'Manu flügt am Dunnschtig nach Thailand! Sie reist dete au e chli ume!
Und ich muess schäfferle! Super Sach! :-)
Eui Phöteli sind wieder mal super und eui Bricht sehr spannend.
Ich säge nume: Wieter so!:-)
Jedefalls wünsche ich eu wieterhin viel Spass, luschtigi Erlebnis und machet wieter so! :-)
Fette Schmatz
Andsgi
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