Mittwoch, 26. Dezember 2007

Wieder heil zurueck in Saigon :-)

Jetz haemmer aber Gas ge... sind jo sooooo stolz uf eus!
Vill Spass bim lese

1. von links:
Binh, 32, a.k.a con tao (= Bueffel). Sein Englisch beschraenkte sich auf wenige Worte, doch las er einem jeden Wunsch und jede Bitte von den Lippen ab und kuemmerte sich ruehrend um uns. Extrem ruhiger und umsichtiger Fahrer. War immer gut gelaunt und fuer jeden Spass zu haben…

3. von links:
Bon, 24, a.k.a con khin (=Affe)/Leo/Bad Boy. Kuemmerte sich ebenfalls ruehrend um uns, sein Englisch war etwas besser, doch beschraenkte er sich oft auf 2-Wort-Saetze, den Rest musste man erraten…
Leider etwas ruehrseelig, so gab es jeden Tag irgend einen Anlass um zu weinen (wie zum Beispiel der Gedanke daran, dass wir uns nach Saigon nicht mehr sehen, und das schon am 2. Tag…). Und seine stundenlangen Ausfuehrungen ueber die Liebe stiessen nach 10 Tagen nicht mehr so auf offene Ohren ;-)
War ein etwas nervoeser Fahrer, doch fuehlten wir uns auch mit ihm wohl…

"Unsere" bepackten "Motorraeder"

beim gemuetlichen und superfeinen Barbecue
Marmorberge
spektakulaere Sonneneinstrahlung

Zahnhygiene??






Diese Schweine, diese V...





Reisfelder bei Sonnenuntergang




Gruentee


war wirklich so.. haben also nicht gemogelt - der Mond bei Sonnenuntergang


So in etwa haben wir 10 Tage lang ausgesehen... ich sage nur unsere armen Aersche!!




unsere wohlverdienten Arschpausen


Wow..


Besuch im Waisenhaus (konnten nur knapp widerstehen eines mit nach Hause zu nehmen..)




Minority People




Advent, Advent.. 4 Lichtlein brennen - speziell fuer Anna :-)





Xin chao!

10 Tage und 1337 Km spaeter….

Am 17. Dezember puenktlich um 09.00 ging das Abenteuer “Vietnam by Motorbike” los. Schon am Ersten Tag machten wir Bekanntschaft mit der vietnamesischen Puenktlichkeit:
Verabredet man sich um 09 Uhr, so muss man mindestens 20 – 30 Minuten frueher parat sein (die Zeit um die man sich verabredet beinhaltet das Aufladen der Gepaeckstuecke, das Bezahlen des Hotels etc…Schlau wie wir sind fragten wir ab dem 2. Tag auch nur noch “At which time do you knock at our door?”…), weshalb wir unsere Pancakes in windeseile hinunterschlingen mussten (es sollten die letzten fuer 10 Tage sein…) und zum Ersten Mal unsere Hintern auf die Motorraeder schwangen.

Eingeklemmt zwischen Fahrer und Gepaeck ging es als Erstes zu den Marmor Bergen (die wir um ein Haar ausgelassen haetten, was wirklich eine Suende gewesen waere…), wo wir so ziemlich zum letzten Mal unsere Beine in Anspruch nehmen mussten.
Ueber verzweigte enge Weglein stiess man immer wieder auf Hoehlen mit Buddha’s, Shiva’s und anderen Heiligtuemmern die wir nicht immer genau zuordnen konnten. Am Fuss des Berges konnte man sich dann auch Marmorstatuen in diversen Groessen kaufen, und wir konnten nur durch das Argument, dass auf dem Toeff nun wirklich kein Platz mehr sei, davon abgehalten werden, eine ueberdimensionale Jesus-Statue fuer die Niedermatt zu erschwingen…
Schon bald verliessen wir die Nationalstrasse und fuer die naechsten 2 Tage ging es ueber enge Strassen in die Central Highlands. Durch den Taifun der vor 2 Monaten ueber das Land fegte waren die Strassen oft in sehr schlechtem Zustand, immer wieder galt es Baustellen (die den Werkzeugen nach zu schliessen noch ein paar Monate bestehen werden…), Felsbrocken, Schlamm-Massen und aehnliches zu umfahren…Unsere Fahrer meisterten dies jedoch mit Bravour, weshalb wir uns voll auf die eindrueckliche Landschaft konzentrieren konnten:

Mit jeden 100 Hoehenmetern schien sich die Umgebung zu veraendern. Mischwaelder wechselten sich mit Jungle ab, Reisfelder machten Kaffee-Plantagen (ach ja, an dieser Stelle noch eine Lobeshymne an den vietnamesischen Kaffe: wird hier schwarz und mit viel Eis getrunken und nicht einmal der Sutterbeck in Basel bietet so einen herrlichen Café den (ja, die wichtigen Worte lernt man schnell…) wie man in hier an jedem Strassenstand bekommt…) platz, kleine Wasserfaelle suchten ihren Weg in’s Tal hinunter wo sie in breiten Fluessen endeten, Pfeffer-Stauden (..-Buesche…-Straeucher…? Egal, wissen jetzt auf jeden Fall wo der Pfeffer waechst…) wichen Feldern mit Gruentee, Gummi- und Bananenbaeume saeumten staubige Strassen….aber am Besten seht ihr selbst, es ist unmoeglich all die Eindruecke zu beschreiben, und was leider ganz unmoeglich ist, ist euch den Geruch von Nebelverhangenen Waeldern am fruehen Morgen, der Geschmack von staubigen Strassen, die Duefte der unzaehligen Essensstaende sowie der Gestank der Diselmotore zu uebermitteln...(auf Letzteres haetten auch wir verzichten koennen…).

70% der Bevoelkerung lebt auf dem Land, darunter 53 Minderheiten die immer mehr um ihre Identitaet kaempfen muessen (ok, dieser Satz findet sich fast Wort woertlich im Reisefuehrer, doch haetten wir das auch ohne literarische Hilfe herausgefunden….).
In jedem Dorf das wir besuchten waren wir sofort von unzaehligen Kindern umgeben, ueberhaupt scheint dieses Land nur aus Kindern (was auch fast wahr ist, 50% der Bevoelkerung sind juenger als 25, gehoeren hier also schon zum alten Eisen…) und Schwangeren zu bestehen.
Die simplen Bambus-Huetten sind mittlerweile (und zum groessten Teil durch die Regierung finanziert) mit Wellblechdaechern ueberdacht (was natuerlich auch ein besserer Schutz fuer den obligatorischen Fernseher bietet, der gehoert nicht nur in der Schweiz zum Grundbedarf…), ansonsten besitzen die Menschen nicht viel mehr als was sie am Leib tragen…
Von den urspruenglichen Ritualen blieb nicht mehr viel uebrig, das Meiste ist nur noch Show fuer die Touristen. Doch findet sich in jedem Dorf ein traditionelles Haupthaus, in dem sich immer noch die ganze Gemeinde versammelt um Hochzeiten, Feiertage und sonstiges zu zelebrieren…

Ein grosser Teil der Tour fuehrte entlang des Ho-Chi-Minh Pfades. Dieser Pfad diente waehrend des Vietnamkrieges zur Lieferung von Waffen und Nahrungsmittel fuer die sozialistischen Streitkraefte im Sueden
(zur Erinnerung: Ngo Dinh Diem fuehrte im Sueden sein Schreckregime, dem ueber 50’000 Menschen zum Opfer fielen, waehrend Ho Chi Minh im Norden mit dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft begann. Aus Angst vor einem Domino-Effekt in ganz Suedostasien, falls Suedvietnam vom Kommunismus ueberrollt werden sollte, unterstuetzten die USA Diems Regierung und fuehrte 1964 zum Eingreifen der Amerikaner…der Rest ist Geschichte…) und wurde zum groessten Teil von der Landbevoelkerung gebaut.
In jedem Dorf findet sich deshalb auch ein Denkmal, meistens flankiert von einem eroberten ‘GI-Panzer”, das an den Einsatz der Bevoelkerung im Kampf gegen die Amerikaner mahnen soll. Ueberhaupt finden sich entlang der Strassen immer wieder Banner mit dem Bild Ho-Chi-Minh’s, Plakate die laechelnde, glueckliche und zufriedene Menschen zeigt, denen es dank “Uncle Ho” endlich gut geht…
Es wird hier nicht gerne ueber politisches gesprochen, und wenn dann wird “Uncle Ho” in den hoechsten Toenen gelobt.

So, da das Hochladen der Fotos so viel Zeit in Anspruch nimmt, wird halt auch der Eintrag entsprechend lang…

Ein paar Saetze zum kulinarischen Ausflug in die vietnamesische Kueche:
Ein typisches vietnamesisches Fruehstueck besteht aus Nudelsuppe oder Reis mit Fleisch, an was wir uns nie gewoehnen konnten und deshalb immer erst zur Mittagszeit etwas in den Magen bekamen (ok, war nicht ganz so schlimm, mussten ja auch nicht fahren sondern nur geniessen…). Zielsicher suchten sich unsere Fahrer die gemuetlichsten Lokale aus: Plastikstuehle, Alutische, vom Boden kann man essen (wirklich, alles was nicht essbar ist wird einfach auf den Boden gespuckt…) und in einer Ecke haengt immer ein Fernseher, in dem die ueblichen asiatischen Soap-Operas laufen. Es wird geschmatzt, geschluerft, gespuckt, und gerotzt was das Zeug haelt, waehrend das Essen in einem Tempo in sich hinein geschaufelt wird, als ob man pro Minute zahlen muesste.

Das Mittagessen gestaltete sich immer aehnlich: Reis, Gemuese (die meisten kannten wir nicht, geschweige denn konnten wir uns die Namen merken…) und Fleisch (essen in der Schweiz in 3 Monaten nicht so viel Fleisch wie hier in 10 Tagen).

Das kulinarische Highlight war jeweils das Nachtessen:
…Vietnamesisches Barbecue: als zum ersten Mal eine Platte mit rohem Schweine- und Hirschfleisch vor uns hingestellt wurde, schauten wir doch etwas skeptisch und meinten, dass wir das so nicht essen koennten. Unsere Fahrer lachten Traenen, und wenig spaeter kam dann auch der Tischgrill (siehe Foto) und unsere Minen erhellten sich sichtlich :-)
…Fruehlingsrollen einmal anders: in die Reisblaetter wird Gemuese, Fleisch und Salat eingewickelt und das ganze nicht-fritiert genossen (Traeumen heute noch vom Erdnuss-Dip den es dazu gab…).
…Fisch in diversen Variationen…
…Reis in Bambusrohren gedaempft….
…Fleisch so zart dass man es problemlos mit den Staebchen zerlegen konnte…
….und, und, und…

Was man an dieser Stelle natuerlich auch noch erwaehnen muss, ist die Fuehrsorge die uns unsere Fahrer angedeihen liessen:
Morgens zur verabredeten “Door-knock-Time” wurden wir freundlich begruesst und dann wurde zunaechst einmal unters Bett und ins Bad geschaut, ob wir auch wirklich alles eingepackt haben. Unser Gepaeck wurde Treppen hoch und runter getragen und morgens jeweils sicher auf die Motorraeder geschnuert, bevor wir nocheinmal auf Herz und Nieren ueberprueft wurden: sind auch alle Taschen schoen verschlossen, die Reisverschluesse hochgezogen, genug zu trinken vorhanden und zu guter letzt wurde uns noch der Helm aufgesetzt…Das Essen wurde fuer uns bestellt, es wurden unsere Schuhe gewaschen, die Kleider zum trocknen auf den Toeff gebunden, auf dem Markt Bananen organisiert, auf Wunsch wurde an jeder Ecke angehalten, auch wenn 5 Minuten spaeter eh eine Pause eingeplant gewesen waere, uns wurde gesagt wann wir duschen koennen und wann wir aufstehen muessen, die Paesse wurden fuer uns an der Reception abgeholt, Getraenke organisiert….
Wir haben also fuer 10 Tage unsere Hirne abgestellt, und unsere groesste Sorge ist nun, wie wir ohne Instruktionen weiterreisen sollen ;-)

So, es gaebe natuerlich noch viel zu erzaehlen, doch sind die Nerven langsam am Ende und die Maegen knurren schon lange…
Schreibt weiterhin so fleissig Kommentare, freuen uns immer! Und noch groesser waere die Freude, wenn ihr nicht anonym bleiben wuerdet… (obwohl wir ja das Gefuehl haben, dass eine von uns mit Ooooweh verwandt ist….)
Wuenschen Euch allen einen guten Rutsch ins 2008! Kleiner Seitenhieb fuer alle die frieren werden: Wir stossen auf der schoensten Insel Vietnams aufs neue Jahr an (Auch wenn wir am Strand schlafen muessen... haben bis jetzt noch keine Unterkunft..)

Schmatzer aus dem heissen Saigon









Samstag, 15. Dezember 2007

Der Kueste entlang bis Hoi An

Ok, ok, die geneigte Leserschaft kann sich ab der Laenge dieses Eintrages schon etwas erschrecken, doch mussten wir die Zeit die das Hochladen der Photos benoetigt irgendwie kreativ nutzen….Es gibt natuerlich auch noch eine 2. Version: Nachdem sich unsere Leserschaft wiederholt darueber beschwert hat, dass es zu lange dauert bis der naechste Eintrag kommt, wollten wir sie diesesmal mit einem halben Roman zufriedenstellen!
Schimmelparadies Hoi An
Chinesische Versammlungshalle


In Mui Ne unterwegs mit dem Moped zu..


...den weissen Sandduenen bei Sonnenaufgang...


sehen selbst in den fruehen Morgenstunden blendend aus...


... der Schlucht...

...dem SPEKTAKULAEREN Canyon...

...und schlussendlich zum mini - Fischerdoerfchen



unser abendlicher Ausblick :-)




JOEOEOEOEOEOEOEOEOE!!



Hallo Zusammen

Wenn man zu Hause vor den konfortablen schweizer Computern sitzt hat man ja immer das Gefuehl, dass es voellig lustig ist so einen Blog zu erstellen... Ich hatte dieses Gefuehl auch, als ich regelmaessig die Seite von M&P besuchte.... Bis mich Mitch vor einen asiatischen Computer schleppte und mit engels Geduld (sie, nicht ich...) stundenlang jedes Photo einzeln hochlud... seither weiss ich diesen Blog viel mehr zu schaetzen und hoffe die werte Leserschaft wird dies ebenfalls tun....hehe, ein wenig Selbstmitleid ist auch in den tollsten Ferien angebracht :-)
Sparsam wie wir sind (ja, der Schweizer achtet auf sein muehsam erspartes Geld...auch Kleinvieh macht Mist...wer den Rappen nicht ehrt ist des Franken nicht wert....)genau, nach diesem Motto weigerten wir uns ein Busticket nach Mui Ne im Hotel zu kaufen und die unglaubliche Komision von 50 000Dong (1 Franken = 15000 Dong) zu bezahlen, sondern entschlossen uns auf eigene Faust den Busbahnhof aufzusuchen. Nach nur 1 Stunde Fahrt quer durch HCMC wurden wir mit dem freundlichen Verweis, dass dies nun der Busbahnhof sei, aus dem holprigen Stadtbus geworfen, nur um am Ticketschalter festzustellen, dass Tickets nach Mui Ne nur morgens bis 9 Uhr am selben Tag zu kaufen seien... Aha, doch die Rechnung der Sparfuechse ging trotzdem noch auf, da einmal HCMC-Zentrum HCMC-Busbahnhof nur 3000 Dong der Ersparnisse verschlang....

Tja, der Schweizer ist nicht nur sparsam sondern auch ein Fruehaufsteher (denn: Morgenstund hat Gold im Mund...the early bird catches the worm...), weshalb wir am naechsten Morgen um 7Uhr am Busbahnhof standen und bald schon in einen holprigen Minibus verfrachtet, von besorgten Vietnamesen umhegt und gepflegt und in Mui Ne wieder aus dem Gefaehrt direkt vor dem Hotel (4$ pro Person, Pool, Fan, direkt am Meer -direkter am Meer kann es wirklich nicht mehr sein: viel Regen im November sorgte dafuer dass der Strand verschwand...) abgeladen wurden...

Natuerlich beschraenkte sich unser Aufenthalt nicht nur auf den nicht vorhandenen Strand. Nachdem einem an jeder Ecke die weissen und gelben Sandduenen sowie der eindrueckliche Canyon schmackhaft gemacht wurde, konnten wir natuerlich nicht widerstehen und liessen uns um 5Uhr morgens mit 2 Mopeds zu den weissen Duenen fahren.

Auf der Spitze der groessten der 5 Duenen konnten wir noch knapp den Sonnenaufgang bewundern, bevor wir das Vergnuegen hatten mit Sandboards die muehsam erklommene Duene herunter zu sliden.
Ruck zuck gings dann weiter zu den roten Sandduenen, klick, klick und schon wurden wir wieder auf die Motorraeder verfrachtet um das naechste Wunder der Natur das Mui Ne zu bieten hat zu bestaunen: nach nur 20 Sekunden Fahrt wurden wir am Strassenrand abgeladen und der Fahrer wies mit einer ausladenden Geste auf einen Krater im Boden: “Canyon”!! Aha, wenn diese kleine Erdspalte als Canyon bezeichnet wird, dann liegt Zuzgen defenitiv am Meer….
Es folgten noch weitere Atraktionen wie eine Schlucht sowie ein Fischerdorf im Miniformat…Was man mit der richtigen Foto-Technik doch nicht alles ereichen kann…

Weiter ging’s nach Nha Trang, was sich als Party-Mekka herausstellte, einfach ohne PartyJ
(Hotel war jedoch Party pur: 3USD p.P, Minibar, Fan und natuerlich Kabel-TV mit unserem heissgeliebten HBO…)
Um allen –oder zumindest 3 der grossen- Religionen gerecht zu werden besuchten wir neben einem riesigen Buddha auch noch eine Kathedrale sowie diverse Hindu-Tempel. In Vietnam existieren diese 3 und noch zig weitere kleinere Religionen friedlich nebeneinander –es geht also doch J

Nach kurzer Zeit gings dann weiter nach Hoi An (nicht zu verwechseln mit Hanoi, aber man findet alle moeglichen Kombinationen dieser 5 Buchstaben…), deren Altstadt von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen wurde.
Gut gemeint von der UNESCO, doch leider verwandelten die Vietnamesen die liebliche Altstadt in eine Restaurant-Souvenier-Schneiderei-Hotel-Reisebuero-Kunstgallerie-Restaurant-Souvenier-Schneiderei-Hotel-Reisebuero-Kunstgallerie Meile. Auch wenn die urspruenglichen Fasaden der niedlichen kleinen Haeuser noch erhalten sind, so werden sie doch gnadenlos dem Schimmel ueberlassen, dasselbe gilt fuer die unzaehligen Fundstuecke aus der Zeit der Phuoc Kien/Sa-Huynh/Cham und diversen anderen alten Kulturen (uebrigens auch fuer unser Hotel…).

Nachdem unser Plan im Landesinnern nach Saigon zurueckzureisen immer wieder belaechelt wurde (How do you want to travel to Saigon in the countryside? –By bus! – There are no Touristbuses! – Yeah, but there are Localbuses! -Localbus? Are you crazy? (yes, we are!) You can’t do that…etc…) suchten wir nach einer anderen Moeglichkeit und stiessen auf eine nicht minder crazy Option:
Easy Riders sind eine Gruppe von Einheimischen die Touren mit dem Motorrad anbieten und uns in 10 Tagen von Hoi An nach Saigon kreuz und quer durch das Landesinnere bringen werden.
Ueber das Budget schweigt der Schweizer nun diskret, Konto gesprengt ist wohl passend…

Wuenschen euch auf jeden Fall eine schoene Weihnachtszeit, werden natuerlich auch das eint oder andere Lied singen (sind ja dank Anna bestens ausgeruestet!) und melden uns dann wieder aus Saigon.

Vermissen euch!

Schmatzer

Ps: Telefonieren klappt nicht, entweder schlaeft ihr oder wir….hehe…ok, ihr arbeitet natuerlich auch noch ein wenig wenn wir Zeit haetten…


Donnerstag, 13. Dezember 2007

Hallo Zusammen!

Nur Geduld, der naechste Blogeintrag wird bald folgen - sind ja sooooo im STRESS hier :-))

Schmaaaaaaaatz vom Strand

nami

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Saigon / Ho-Chi-Minh-City - mind. 30 C!

Waehrend des Vietnamkriegs galten einige Doerfer im Bezirk Cu Chi als Hochburg des Vietcong. Die Kaempfer mussten staendig auf der Hut vor den Amerikanern sein. Die Vietcong-Guerillas entzogen sich dem Zugriff, indem sie buchstaeblich vom Erdboden verschwanden und sich vergruben. Das Resultat war das legendaere Tunnelsystem von Cu Chi (gesamtlaenge 250 km), das heute in einem kleinen Abschnitt besichtigt werden kann. Kulturell interessiert wie wir sind, zwaengten wir uns auf allen Vieren durch die engen Tunnels. Doch war nicht dies der anstrengende Teil des Programms, sondern der ueberaus beflissene vietnamesische "Truppenfuehrer" den selbst eine B 52 nicht zum schweigen gebracht haette!
(an dieser Stelle sollte eigentlich ein beeindruckendes Bild von einem Einstieg in den Tunnel stehen.. leider wollen asiatische Computer nicht so wie wir!!!)
Mehr Aufmerksamkeit als die Angriffsstragien des Vietcong erregte ein aelteres Ehepaar: Sie in geeignetem Schuhwerk, er am Stock, Atemnot nach 2 Schritten. Der Privatfuehrer platzierte jeweils kurz vor dem Zusammenbruch einen Stuhl unter dem Allerwertesten des netten Herrn.

Was schliesst man aus einem winzigen Pisoir... ?


Taeglich eine lebensgefaehrliche Herausforderung: Dem geneigten Touristen wird empfohlen, die Strasse in ebenso gemaechlichem Tempo zu ueberqueren wie dies die Einheimischen tun und dem Impuls zu widerstehen um sein Leben zu rennen. Die Bedeutung der ausgebleichten Fussgaengerstreifen ist wohl nur uns Europaeern bekannt..





kleiner Abstecher in die Notre Dame - wir luegen nicht!!


Gewollte Flucht vor den Weihnachtsvorbereitungen in der CH..... .... gelandet sind wir in der Weihnachtshoelle!
Es scheint als ob sich die 10 % der Vietnamesen, welche sich zum Christentum bekennen, in HCMC zusammen gerottet haben um uns das Leben schwer zu machen
Waehrend kleinere Geschaefte seit 4 Tagen in liebevoller Kleinarbeit eine Weihnachtsdeko zaubern, kann Gucci mit ganzen Rentierherden aufwarten.


zu heiss fuer echte Tannenbaeume, kann sich der geneigte Weihnachtsanhaenger fuer 2,000,000 Dong ein Plastikexemplar, ausgestattet mit Lichterkette, kuenstlichem Schnee und allem sonst erdenklichen Kitsch, ersteigern.


Ho-Ho-Ho-Chi-Minh-City